Gerhart Hauptmann Schule

REALSCHULE IN WIESBADEN

Kletterwand

Gerhart-Hauptmann-Schule, Manteuffelstrasse 12, 65197 Wiesbaden  |  T 0611-317318  |  F 0611-314981  |  Anfahrtskarte

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Unser Logbuch

Unser Markenzeichen!


Das Logbuch soll helfen die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lehrern zu vereinfachen. In diesem Buch werden Hausaufgaben, Themen der Stunden, Entschuldigungen und Notenübersichten eingetragen, sowie Erwartungen an Schüler, Lehrer und Eltern, wichtige Kontaktdaten, Selbsteinschätzung etc. erläutert. ...mehr

 

Logbuch2

 

 

Schulprogramm

1.    Fordern und fördern zum Schulabschluss

 

Wir alle           …schaffen den Raum und die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulabschluss.

 

Wir Lehrer      …berücksichtigen die individuellen Stärken und Schwächen unserer Schülerinnen und Schüler durch vielfältige Lern- und Beratungsangebote.

 

Wir Schüler    …zeigen Einsatzwillen und Leistungsbereitschaft, um unser Ziel zu erreichen.

 

Wir Eltern       …tauschen uns regelmäßig mit unseren Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern über Schule aus und unterstützen unsere Kinder bei der Bewältigung ihres Alltags.


 

2.    Miteinander - Voneinander – Füreinander

 

Wir alle           … beteiligen uns aktiv am Schulleben und begegnen uns mit Respekt, Verständnis und Rücksichtnahme.

                        …akzeptieren die vielfältigen Werte anderer Kulturen.

… erkennen die Schulordnung und die Regeln der Schule an.

 

Wir Lehrer     …arbeiten gemeinsam in Teams und fördern soziales Handeln unserer Schülerinnen und Schüler.

…erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu verantwortlichen Mitgliedern in unserer demokratischen Gesellschaft.

 

Wir Schüler    …erkennen unsere Vielfalt als Chance, helfen uns gegenseitig, nehmen Anteil am Wohlergehen unserer Mitmenschen und zeigen Solidarität.

                        … nehmen unsere Mitsprache- und Mitgestaltungsrechte wahr und vertreten unsere Interessen engagiert, aber nicht aggressiv und verletzend.

 

Wir Eltern       …unterstützen unsere Kinder in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern

… beteiligen uns aktiv an Veranstaltungen und Projekten vor Ort in der Schule.


 

3.    Sprache als Schlüssel zum Erfolg

 

Wir alle           …erkennen in der deutschen Sprache das wichtigste Verständigungsmittel unserer vielfältigen Gesellschaft und sehen darin den Schlüssel zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

 

Wir Lehrer                 …sind unseren Schülerinnen und Schülern in allen Fächern Sprachvorbild.

…geben unseren Schülerinnen und Schülern Feedback zu ihrer schriftlichen und mündlichen Sprachanwendung.

…begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Erlernen und Anwendender jeweiligen Fachsprache.

 

Wir Schüler    …nutzen die deutsche Sprache um uns unsere deutschsprachige Umwelt zu erschließen, um unser Wissen zu vermehren, um über uns selbst nachzudenken und um unsere eigene Meinung begründet zu vertreten.

 

Wir Eltern       …unterstützen unsere Kinder aktiv beim Spracherwerb

… fordern unsere Kinder zum Umgang mit deutschsprachigen Texten auf und sprechen mit ihnen darüber.

Unsere Arbeitsschwerpunkte im Schuljahr 2014/15:

  • Entwicklung der Schulcurricula auf der Grundlage der Bildungsstandards
  • Überarbeitung des Eingangsstufenkonzeptes


Eingangsstufe der GHS

Die pädagogische Arbeit in der Eingangsstufe

Die Eingangsstufe der Gerhart-Hauptmann-Realschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 und 6.

Beginnend mit den Fünftklässlern ist es uns wichtig, den Übergang von der Grundschule angenehm zu gestalten und das noch fremde, für Schüler undurchschaubare System zu bewältigen.

 

Die Einführungswoche

Nach der Aufnahmefeier, die von den 6. Klassen gestaltet wird, findet hauptsächlich Klassenlehrerunterricht statt, in dem neben der Besprechung der notwendigen organisatorischen Angelegenheiten natürlich die Grundlagen für eine gute Klassengemeinschaft geschaffen werden sollen. Das Kennenlernen durch geeignete Spiele lässt schnell Fremdheitsgefühle überwinden. Ziel ist es, den Übergang bei der Bewältigung von der Grundschule zur Realschule zu überbrücken, indem sich die Kinder besser kennenlernen und ihre Interessen untereinander austauschen. Dabei werden gemeinsame Klassen- und Gesprächsregeln erarbeitet. Außerdem soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem neuen Lernort stattfinden. Führungen zu den Fachräumen oder eine spielerische Schulrallye in Kleingruppen, die z. B. von Paten aus den höheren Klassen mit begleitet wird, helfen bei der Orientierung in dem großen Gebäude. Danach wächst häufig auch Neugierde auf die neuen Fächer. Auch das verantwortungsbewusste Verhalten bei Unterrichtsgängen in der Umgebung sollte eingeübt werden. Ein Wandertag kann ein erster Baustein zu einem besseren gegenseitigen Kennenlernen sein. Erste Klassenerlebnisse können aufgeschrieben und eventuell fotografiert werden.

 

Logbuch

Das Logbuch soll helfen die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lehrern zu vereinfachen. In diesem Buch werden Hausaufgaben, Themen der Stunden, Entschuldigungen und Notenübersichten eingetragen, sowie Erwartungen an Schüler, Lehrer und Eltern, wichtige Kontaktdaten, Selbsteinschätzung etc. erläutert. Im Krankheitsfall können die Schüler/innen sich bei ihren Klassenpartnern erkundigen, welche Hausaufgaben nachzuarbeiten sind.

Das im Schuljahr 2009/2010 an der gesamten Schule eingeführte Logbuch sollte in den ersten Schultagen ausführlich und intensiv besprochen und eingeführt werden. Bei Verständnisschwierigkeiten sind zusätzlich die Paten der höheren Klassenstufen als Ansprechpartner verfügbar.

 

Der/die Klassenlehrer/in

Im Sinne einer Kontinuität der Klassenleitungsteams wird darauf geachtet, dass die in der Eingangsstufe eingesetzten Lehrkräfte die jeweiligen Klassen mindestens zwei aufeinander folgende Jahre unterrichten. Der/die Klassenlehrer/in sollte möglichst die Woche eröffnen und auch am Freitag Unterricht in der eigenen Klasse haben. Als Bezugsperson spielt er / sie eine besondere Rolle für das soziale Miteinander der Klassengemeinschaft. Daher sollten ein Hauptfach und wenigstens ein bis zwei Nebenfächer vom Klassenlehrer / von der Klassenlehrerin unterrichtet werden, damit sie / er als Ansprechpartner/in möglichst regelmäßig präsent ist. Zusätzlich findet jede Woche eine Klassenlehrerstunde statt, die u. a. dazu genutzt werden soll Organisatorisches abzuwickeln oder Gespräche mit der Klasse zu führen, nur kurzzeitig sollte sie für Fachunterricht genutzt werden. Anhand von anerkannten Tests (Hamburger Schreibprobe, Salzburger Lesescreening) wird überprüft, ob Schüler starke Defizite in den Bereichen Lesen und Rechtschreibung haben. Weiterhin finden Projekte z. B. zum Verhalten im Straßenverkehr (ESWE) statt. Ein Feedback der abgebenden Grundschulklassenlehrer an die neuen Klassenlehrer/innen der 5. Klassen wird eingeholt. Eine Hausaufgabenbetreuung und verschiedene AGs finden statt. Die Kinder werden gezielt von den Lehrkräften in diese Angebote hinein vermittelt. Ein Elterngeld dafür wird nicht erhoben. Im 5. oder 6. Schuljahr dient eine Klassenfahrt vor allem dazu, die Festigung der sozialen Gemeinschaft zu vertiefen. Mit einem besonderen Schwerpunkt für den Jahrgang 6 soll ein Projekttag zum sozialen Lernen (z. B. Projekt „Faustlos“) geplant werden.

Ein Übergabetreffen der ehemaligen Klassenlehrer/innen der 5.Klassen mit dem nachfolgenden Jahrgangsteam sollte möglichst schon vor den Sommerferien stattfinden.  

Das Lehrerteam

Innerhalb der Teams der in einer Klasse unterrichtenden Kollegen/innen finden informelle und institutionelle pädagogische Gespräche statt. Teamarbeit kann nur gelingen, wenn die regelmäßige Koordinierung Raum bietet für pädagogische Diskussionen und fachlichen Austausch. Für die Koordinierung jedes Jahrgangsteams ist eine gemeinsame feste Freistunde notwendig; diese muss außerhalb der zusätzlichen Konferenzstunden liegen. Nur so kann auch die Verabredung von fächerübergreifendem und -verbindendem Unterricht zu einem Ziel werden. Forderungen und Möglichkeiten weiterer fachbezogener Zusammenarbeit werden an Konferenztagen erörtert und sollten in den jeweiligen Fächerteams besprochen werden. Ein gemeinsamer praktischer Anfang wird mit der oben beschriebenen Einführungswoche gemacht.

 

Die Räumlichkeiten

Die Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 werden jeweils in einem Bereich räumlich zusammengelegt. Hierdurch wird für die Schülerinnen und Schüler ein überschaubarer Rahmen geschaffen, der ihnen den Übergang von der Grundschule erleichtert.

 

Die Schüler müssen für die Gestaltung und Ordnung in ihren Räumen selbst Verantwortung übernehmen (Vergabe von verschiedenen Ämtern mit genau abgegrenzten Aufgabenbereichen).

Die Kinder gestalten diesen Lernort mit und verändern ihn nach ihren Bedürfnissen im Verlauf des Schuljahres. Die Wände dienen der Präsentation von Arbeitsergebnissen und dokumentieren Arbeitsprozesse. Ablagen für jedes Kind werden zu Beginn des 5. Schuljahres angeschafft, um Arbeitsblätter im Krankheitsfall aufzubewahren. Des Weiteren sollten in den Räumlichkeiten Regale für Stehordner für jeden / jede Schüler/in zwecks Bücherablage zur Verfügung stehen, um unnötiges Gewicht beim Tragen der Schultasche zu vermeiden.

Eine Klassenbücherei kann zu Anfang des Schuljahres eingerichtet werden. Der Bedarf, Nachschlagewerke und Sachbücher für die selbstständige Arbeit zu nutzen, kann jedoch durch die Öffnungszeiten der Schulbücherei noch nicht erfüllt werden.

Genauso sollte wenigstens jeder Klassenraum mit einem funktionierenden OHP bestückt und eine DVD-Einheit für den Jahrgang in erreichbarer Nähe sein. Landkarten, Globus, Nachschlagewerke und Spiele sollten in abschließbaren Schränken zur Grundausstattung eines jeden Eingangsklassenraumes gehören. Der ganze Medienbereich ist dringend zu überholen.

Für diese erforderliche Ausstattung und die fächerübergreifenden Materialien ist es notwendig einen den Fächern gleichgestellten Etat der Eingangsstufenarbeit zur Verfügung zu stellen.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist auch die Neugestaltung des Pausenhofes mit Spielmöglichkeiten für die jüngeren Schüler/innen.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Nach der Aufnahme findet bald ein Elternabend zur Information und zum Austausch über die Entwicklung der Klasse statt. Auch wenn Eltern ihre Fähigkeiten und Zeit z. B. in der Schulbibliothek oder dem Förderverein einbringen, wäre dies eine große Hilfe.

Das Gespräch mit einzelnen Eltern suchen Fach- und Klassenlehrer vor allem, wenn besondere Beobachtungen zur gesundheitlichen, psychischen, sozialen und leistungsbezogenen Entwicklung ihrer Kinder gemacht werden. In diesen Fällen ist gegenseitige Information und gemeinsame Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten des Kindes wichtig, eventuell unter Einbeziehung von außerschulischen Beratungsstellen.

Bei sozialem Fehlverhalten von Schülern und Mängeln im Arbeitsverhalten wie in der Organisation erwarten wir eine sehr enge Zusammenarbeit und die Ausschöpfung der häuslichen Möglichkeiten zum Abbau dieser Defizite.

Wenn die leistungsmäßige Entwicklung Anlass zur Sorge bietet, muss auch geprüft werden, ob überhaupt die geeignete Schulform gewählt worden ist. Sollten die unterrichtenden Lehrkräfte davon überzeugt sein, dass Kinder überfordert sind, werden die Eltern im Hinblick auf einen Schulformwechsel vom Klassenlehrer beraten.