Gerhart Hauptmann Schule

REALSCHULE IN WIESBADEN

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DaZ / Deutsch als Zweitsprache

 

An der Gerhart-Hauptmann-Schule sind zurzeit (Stand März 2016) 2 DaZ-Klassen eingerichtet, in denen Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse die deutsche Sprache erlernen. Nach ca. einem Jahr können sie in die Regelklassen unserer oder einer anderen Schule wechseln und werden in zusätzlichen Förderstunden weiter unterstützt.

 
1. DaZ in allen Klassen

Beratung der Fachkonferenzen durch die DaZ-Intensivklassen-Lehrer

Da viele unserer Schüler/innen Migrationshintergrund hat, ist es sinnvoll „DaZ-Kriterien“ auch im Regelunterricht bzw. Fachunterricht zu berücksichtigen.

Eine Beratung der Kollegen/Kolleginnen soll in den Fachkonferenzen durch die DaZ-Intensivklassen-Lehrer erfolgen.


2. Koordinationsstunde(n) für die Intensivklassenlehrer

Um Fachkonferenzen, Kollegen und Kolleginnen, Eltern usw. beraten zu können, erhalten die DaZ-Intensivklassen-Lehrer nach Möglichkeit eine(nur Intensivklasse) bis zwei (Intensivklasse u. Fachbereichsleitung) Koordinationsstunden.

Dieses Jahr ergibt sich im DaZ-Intensivbereich eine neue Situation, da eine zweite Intensivklassenlehrerin eingearbeitet werden muss. Die Intensivklassen sind größer als bisher. Sie erfordern einen hohen Differenzierungsaufwand. Die beiden Klassenlehrer müssen sich abstimmen und auf dem Laufenden halten. Der Materialpool muss gesichtet und ausgebaut werden. Außerdem sind die DaZ-I und DaZ-II-Kurse und Kursleiter zu koordinieren (Organisation, Inhalte, Kontinuität, Lehrwerke usw.)


3. Weiterleitung der Intensivklassen-Schüler/innen an die Regelklassen:

Übergangsphase:

Nach den Herbstferien werden fortgeschrittene DaZ-Schüler/innen stunden- bzw. tageweise an die Regelklassen weiter geleitet. Die Schüler/innen sollen die Möglichkeit erhalten, sich langsam an den Regelunterricht zu gewöhnen und sich ein Bild von den Inhalten, Methoden usw. machen können. Dies geschieht in Absprache zwischen DaZ-Intensivklassen-Lehrern und Regelklassen-Lehrern.

Zuteilung zu Regelklassen:

Je nach Lern- und Leistungsstand werden die Intensivklassen-Schüler/innen nach einem halben oder ganzen Jahr in die Regelklassen weiter geleitet. Dies gilt nur für diejenigen, die die Realschulanforderungen voraussichtlich erfüllen. Die Verteilung erfolgt durch die Schulleitung nach Vorschlag durch die Klassenkonferenzen und in Abstimmung mit den Regelklassenlehrern.


4. Aufbau eines festen DaZ-Teams

Besonders die Intensivklassen erfordern eine hohe Flexibilität, vielfältige Kommunikations-weisen (von Händen und Füßen bis evtl. Mehrsprachigkeit für Eltern- und Schülergespräche), große Offenheit, Integrationsförderung, vielfältige Differenzierung, Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache. Das Team sollte deshalb möglichst aus DaZ- oder DaF-Lehrern, Fremdsprachenlehrern, Deutschlehrern und interessierten Fachlehrern bestehen.

Eine Fachkraft, die DaZ oder DaF studiert hat, wäre sinnvoll und würde die Arbeit erleichtern bzw. auf eine wissenschaftliche Basis stellen.

Ungünstig sind zu viele verschiedene Lehrer/innen und von Schuljahr zu Schuljahr wechselnde Lehrkräfte im DaZ-Bereich. Eine Einarbeitung macht nur Sinn, wenn die Lehrer/innen langfristig in DaZ eingesetzt werden.

Die Belastung in den Intensivklassen ist hoch, obwohl die Anzahl der Schüler/innen wesentlich unter der Regelklasse liegt (z. ZT. bis voraussichtlich 17). Zuwanderer aus Krisengebieten nehmen zu. Diese bringen ihre Belastungen mit in die Klasse und Schule.


5. Kontinuität in den DaZ-Kursen (Intensivkurs und Förderkurs)

Eine Neuorganisation der Kurse steht an. Neben der individuellen auf den Regelunterricht bezogenen Förderung ist ein kontinuierlicher Aufbau der Deutschkenntnisse angesagt.

Das schließt eine Behandlung der Inhalte der Jahrgangsstufen jedoch nicht aus.

Im DaZ I sind sehr viele Lehrkräfte eingesetzt, so dass die Schüler/innen bei 9 - 10 Stunden etwa alle 2 Stunden einen anderen Lehrer haben. Jeder Lehrer fördert anders. Ein gemeinsames Lehrwerk einzuführen ist angedacht. Eine Aufteilung nach Förderschwer-punkten erscheint ebenfalls sinnvoll. (Z.B. Lehrer A: Textverständnis, Lehrer B: Textsorten der Jahrgangsstufen, Lehrer C: Grammatik, Lehrer D: Rechtschr./Zeichensetzung)


6. Doppelsteckung im Unterricht

a) In den Regelklassen

Da unser Migrantenanteil sehr hoch ist, wäre eine Doppelsteckung von Fachkollegen der Regelklassen mit einer DaZ-Fachkraft (hauptsächlich im Deutschunterricht) sinnvoll und wünschenswert.

b) In den Intensivklassen

Die Intensivklasse umfasst Schüler von 10 bis teilweise 18 Jahren. Es gibt Schüler/innen mit Vorkenntnissen (mehr oder weniger umfassend), Schüler/innen, die schnell oder langsam lernen, Schüler/innen mit Anpassungsproblemen usw. Eine Förderung oder Forderung in Kleingruppen oder sogar Einzelförderung ist häufig angebracht.

Doppelsteckungen sind abhängig von den verfügbaren Lehrerstunden einzuplanen.


7. Äußere Differenzierung

Um Nachzügler, langsame Lerner, Schüler/innen mit sonstigen Problemen intensiv fördern zu können sollte es möglich sein mit Teilgruppen zu arbeiten. (Z. B. in den Randstunden nur eine Gruppe bestellen, Anfänger oder Fortgeschrittene, langsame oder schnelle Lerner usw.)


8. DaZ-Unterricht am Nachmittag

DaZ II (Förderkurs): 2 der 4 Förderkursstunden liegen im Nachmittagsbereich. Das können bei Bedarf auch mehr sein.

HA-Hilfe für DaZ-Schüler:

HA-Hilfe wäre sinnvoll für Intensivklassenschüler (besonders solche, die zuhause keine Unterstützung haben), aber auch für DaZ-I-Kurs-Schüler (Hilfe in allen Fächern).

DaZ-Sprachcafé (Internationaler Bund)

An einigen Schulen (Eschenbach, Riehl-Schule) besteht bereits ein Sprachcafé des Internationalen Bundes. Der Fachbereich DaZ bemüht sich darum, ein Sprachcafé an der GHS einzuführen.


9. DaZ-Stunden-Kontingent

Das DaZ-Stunden-Kontingent unserer Schule ist für die Intensivklassen und die Intensiv- und Förderkurse einzuplanen. Deutsch-Förder-Stunden sind ebenfalls teilweise daraus zu entnehmen, aber keine Leseförderung, keine LRS oder anderen Fördermaßnahmen.

Für die Deutsch-Förder-Stunden sind nach Möglichkeit die Deutschlehrer/innen der entsprechenden Klassen einzusetzen, die auf den Klassenunterricht bezogen fördern können.


10. Fachkonferenz DaZ – Zusammenarbeit mit der Deutschkonferenz

Kollegen und Kolleginnen, die DaZ unterrichten, nehmen nach Möglichkeit an der DaZ-Konferenz teil. Intensivklassenlehrer und DaZ-Kollegen/Kolleginnen mit 5 Stunden und mehr nehmen teil.

Die DaZ- und die Deutsch-Konferenz arbeiten zusammen (z. B. Inhalte Deutsch-Förderstunden, kompetenzorientiertes Arbeiten, Feststellung Förderbedarf von Schülern aus den Regelklassen usw.).DaZ-Belange können bei dringendem Bedarf auch in der Deutsch-Konferenz thematisiert werden.

gez. A. Martina Dostert/Fachbereich DaZ

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