Gerhart Hauptmann Schule

REALSCHULE IN WIESBADEN

Kletterwand

Gerhart-Hauptmann-Schule, Manteuffelstrasse 12, 65197 Wiesbaden  |  T 0611-317318  |  F 0611-314981  |  Anfahrtskarte

Intern  

Kontakt

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berufsorientierung

 


Den kompletten Text gibt es hier als PDF!

 

Berufsorientierung an der Gerhart-Hauptmann-Schule

Für einen großen Teil der Schülerinnen und Schüler, welche die GHS mit der Mittleren Reife beenden, steht meist die Frage im Raum, wie geht es nach der Schule weiter? Damit die Jugendlichen möglichst passgenau in eine Berufsausbildung oder weiterführende Schule vermittelt werden können, muss dieser Übergang gut vorbereitet sein.

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen die Schulabgänger/innen konkrete Vorstellungen davon, welche Neigungen und Interessen sie haben, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und welcher Beruf deshalb zu ihnen passt. Dazu gibt es in den einzelnen Klassenstufen Unterrichtsinhalte, die direkt oder indirekt als berufsvorbereitende Maßnahmen wirken.

Bereits im Jahrgang 5 und 6 werden die Schüler an die Berufswelt herangeführt. Im Arbeitslehreunterricht lernen sie die verschiedenen Fachräume (Küche, Computerraum, Keramik, Holz) kennen, arbeiten dort mit unterschiedlichen Werkstoffen und Werkzeugen und erkunden die passenden Berufsfelder.

Die Berufsvorbereitung beginnt an der GHS im Jahrgang 7 mit der Einführung eines Berufswahlpasses. Dieser stellt einen wesentlichen Baustein zum Erlangen der Ausbildungsreife dar. Weiterhin findet in dieser Jahrgangsstufe auch ein Kompetenz-Feststellungsverfahren statt. Es wird mit verschiedenen Unternehmen und Institutionen zusammengearbeitet, sodass verschiedene Berufsfelder kennengelernt werden können.

Die Agentur für Arbeit unterstützt die Beratungen an der Schule und begleitet die Schüler auf dem Weg hin zu ihrem Beruf. In den Lehrwerkstätten der Handwerkskammer kann im Jahrgang 8 ein Praktikum absolviert werden oder jederzeit mit Kleingruppen eine Betriebsbesichtigung durchgeführt werden. Allgemein findet in diesem Jahrgang für alle das erste 2-wöchige Praktikum im Frühjahr statt.

Ab der 9. Klasse wird unsere Schule von der IHK unterstützt. Im Rahmen des IHK-Wirtschaftsführerscheins durchlaufen die Schülerinnen und Schüler ein intensives Bewerbungstraining. Ein weiteres 2-wöchiges Praktikum im Herbst folgt nun. Intensive Beratung bis zur Abschlussklasse findet durch die Agentur für Arbeit in der Gerhart-Hauptmann-Schule statt.

Ein besonderes Merkmal der GHS ist das Berufsorientierungs-Cafe, in dem sich der Jahrgang 10 in den Pausen umfangreich über Ausbildungsplätze und aktuelle Berufe informieren kann. Die neuesten Zeitschriften der Arbeitsagentur liegen aus und PCs zur Internetrecherche stehen zur Verfügung.

Jahrgang 7

Jahrgang 8

Jahrgang 9

Jahrgang 10

- Berufeparcours

- Kompo7

-Betriebsbesichtigung

- Einführung Berufswahlpass

- BIZ-Besuch

- Bewerbung für das Betriebspraktikum + Koordination      mit der Handwerkskammer

- Finance Coach

- Girls- und Boys Day

- BIZ-Besuch

- Betriebsbesichtigung

- Berufsberatung

- zweiwöchiges Betriebspraktikum

(Frühjahr)

- Girls- und Boys Day

- Austausch über Praktikum

(Speeddating)

- Bewerbung für das 2. Praktikum

- Sozialprojekt (freiwillig*)

- zweiwöchiges Betriebspraktikum

(Herbst)

- Berufsberatung

- IHK Wirtschaftsführerschein

- IHK Ausbildungsmesse

- Vorstellungsgespräch üben

- „Business Knigge“

- Betriebsbesichtigung

- Berufsberatung

(Eignungsfeststellung Fachoberschule)

- Bewerbung schreiben

- „Berufsorientierungs-Cafe“

- Besuch „Tag der offenen Tür“

(weiterführende Schulen)

 

*Was ist das freiwillige Sozialprojekt?

Zwischen den Osterferien und Herbstferien durchlaufen die achten Realschulklassen einen weiteren Baustein der Berufsorientierung in Form eines Sozialprojekts. Ziel dieses Projektes ist das Sammeln von Erfahrungen im sozialen Bereich und das Üben von Toleranz und Respekt, sowie Hilfe zu leisten, soziales Engagement zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und Vorurteile abzubauen.

Das Sozialprojekt läuft wie folgt ab:

Der Umfang beträgt mindestens 6 Zeitstunden in unterrichtsfreier Zeit am Nachmittag oder in den Ferien. Die 6 Zeitstunden müssen nicht am Stück absolviert werden.

Die 6 Zeitstunden verbringen die Schüler/innen in einer sozialen Einrichtung, um andere Menschen zu unterstützen. Die Schüler/innen können dort z.B. gemeinsam mit anderen Menschen essen, spazieren gehen, Geschichten vorlesen oder Spiele spielen.

Als soziale Einrichtungen sind z.B. Altenheime, Krankenhäuser, Behindertenwerkstätten, Caritas und die Tafel möglich.

Die soziale Einrichtung suchen sich die Schüler/innen selbstständig. Dieses eigenständige Suchen der sozialen Einrichtung ist ein wichtiger Bestandteil in der persönlichen Entwicklung.

Zum Abschluss des Projektes erhalten Schülerinnen und Schüler und Betriebe ein Zertifikat.