Gerhart Hauptmann Schule

REALSCHULE IN WIESBADEN

Gerhart-Hauptmann-Schule, Manteuffelstrasse 12, 65197 Wiesbaden  |  T 0611-317318  |  F 0611-314981  |  Anfahrtskarte

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Gerhart Hauptmann – das ist die Geschichte

eines Menschenfreundes, der aus dieser Position heraus Fragen aufwirft, Missstände aufzeigt: Wie leben Menschen, woran leiden sie Der Dichter Gerhart Hauptmann gilt als Medium im Zugang zur Welt. Vor allem die Technik schien ihm, den Menschen zu bedrohen , ihn Zwängen auszusetzen, ihm zu schaden. Er übte Zivilisationskritik angesichts einer wachsenden Kommerzialisierung und dem Inferno der Metropolen. Das Bild „Der Schrei" von Edvard Munch drückte 1893 die Befindlichkeit vieler Mensch im Umbruch der Moderne aus. Gerhart Hauptmann meinte, dass der getriebene und unterdrückte Mensch nach Erlösung und Trost, nach der Befreiung aus der Einsamkeit suche. Damals wurden Probleme des Alkoholismus und der Vererbung heftig diskutiert – sie auf einer Bühne zu thematisieren musste als Skandal gelten.

„Ich bin kein Politiker, mich kümmert der Mensch" – und Gerhart Hauptmann hatte die überzeugende Kunst, Menschen zu „zeichnen". Das „Volk" handelte auf der Bühne, der „Held" waren die seelischen und materiellen Nöte. Der Dichter verspürte ein Mitleid mit seinen Menschen und wünschte, die Zuschauer würden ähnlich empfinden. BRECHT hat ihm vorgeworfen, in einem Mangel an Tiefe lediglich „Schicksale" anzusprechen statt die gesellschaftlichen Verhältnisse zu thematisieren ! Der Mahner und Idealist hatte jedoch eine andere Zielvorstellung, die sich aus seiner Position der Humanität ergab.

Gerhart Hauptmann verdient unsere Bewunderung für dieses Engagement und seine Überzeugung !

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